Audio-Visuelles Museum 

In der LuegArena entsteht, unter der Mitwirkung von Frau Prof. Brigitte Bachmann-Geiser das Museum der Geschichte der Schweizer Volksmusik.

Vorwort von Prof. Brigitte Bachmann-Geiser

Die Schweizer Volksmusik führt bis in die Ur- und Frühzeit zurück.

Archäologische Funde, Rasseln, Schellen, Maultrommeln, Knochenflöten und eine Panflöte dokumentieren eine alte Musiktradition. Sie wird von schriftlichen Zeugnissen, Bildquellen und vereinzelten Notenbeispielen erläutert, klingt aber erst seit den ersten Tonaufnahmen im frühen 20. Jahrhundert. Nur der Bättruef, das seit 1585 belegte gesungene Schutzgebet der katholischen Alphirten, ist bis heute lebendig geblieben. Im Volksbrauch hat sich zudem das älteste Ensemble der schweizerischen Militär- und Volksmusik, Pfeife und Trommel, erhalten, aber meistens ist die scheinbar “uralte” Schweizer Volksmusik erst im 19. Jahrhundert entstanden. Sie ist aber im Spannungsfeld der vier Landessprachen, der beiden Konfessionen, zwischen Berg und Tal, Stadt und Land vielseitig und lebendig.                                                                                                      

Eröffnet wird das audio-visuelle Museum offiziell am 1. August 2020